Leitbild der Hermann-Hesse-Realschule Tuttlingen

1. Präambel

Unsere Schule ist ein Lebens- und Lernraum und versteht sich als ein Ort der Orientierung und der Kompetenz- und Wertevermittlung.
Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und alle Personen, die am Schulleben beteiligt sind, arbeiten gemeinsam an seiner Gestaltung.

2. Grundlagen
Wir wollen an unserer Schule ein Klima des Vertrauens und der Lern- und Lebensfreude schaffen, in dem jeder angstfrei lernen und arbeiten kann. Das ermöglicht allen, ihre Persönlichkeiten zu entfalten und diese in der Klassen- und Schulgemeinschaft verantwortlich einzubringen.
Dazu bedarf es der Achtung, Respekt und Toleranz, sowie der Einhaltung der Regeln und getroffenen Vereinbarungen. Fairness und Regeln des Sports werden durch das Sportprofil in den Schulalltag übertragen und dort angewendet.
Unbedingt notwendig für das Zusammenleben in einer Gemeinschaft sind Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme. Auch der sorgsame Umgang mit Materialien und Medien sollte selbstverständlich sein.
Vor allem sollen Basiswissen und Sprachkompetenz auf angemessenem Niveau gefordert und gefördert werden. Die Eltern nehmen ihre Erziehungsverantwortung wahr, sie erkennen die Arbeit und die Regeln der Schule an und unterstützen sie.
Wir wollen der gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung tragen und streben eine Erweiterung unseres Betreuungsangebotes an.

3. Zielsetzungen
Die wichtigsten Aufgaben unserer Schule sehen wir darin, die Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf die gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen des Lebens und der Arbeitswelt handlungsfähig zu machen.
Dies soll erreicht werden durch die Vermittlung von verschiedenen Fähigkeiten und Fertigkeiten (Kompetenzen), die im Einzelfall in folgenden Bereichen erworben werden sollen:

a) im sozialen Bereich

Teamfähigkeit ist die wichtigste unter den Sozialkompetenzen.
Kooperation und Kommunikation sowie Kritikfähigkeit, Unrechtsbewusstsein, Konfliktfähigkeit und -bewältigung sind grundlegende Voraussetzungen für das Erreichen dieses Zieles.
Die Ausbildung von Streitschlichtern, Schulsanitätern und Schülermentoren (Sportmentoren, Bus-/ Bäckermentoren,) ermöglichen den Erwerb dieser sozialen Kompetenzen.

b) im persönlichen Bereich

Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Rechte und Pflichten in einer Gemeinschaft eng zusammen gehören. Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und der sachgerechte Umgang mit Materialien und fremden Eigentum sind hierbei unverzichtbar.

c) im inhaltlichen Bereich

Nachhaltiges Fachwissen soll den Schülerinnen und Schülern sowohl im herkömmlichen Unterricht als auch in Projekten vermittelt werden.

d) im methodischen Bereich

Die Schülerinnen und Schüler erwerben schrittweise grundlegende Arbeitstechniken und werden dadurch in die Lage versetzt, diese eigenständig anzuwenden.

4. Schlussbestimmung
Das Erreichen dieser Ziele ist ein stetiger Entwicklungsprozess, für den wir allen Beteiligten die erforderliche Zeit zugestehen wollen, an dem wir aber auch zielstrebig und konsequent arbeiten wollen. In regelmäßigen Abständen überprüfen wir das Erreichen unserer Ziele.